Zwei zauberhafte Abende mit Mut zur Veränderung

OpenAir Kino im Klosterhof

Freitag 26.06.:

The Puzzle of Peace

Regie: Henryk Balkow

Die Menschheit kann zum Mond fliegen und Atome spalten. Doch seit Jahrtausenden gelingt es uns nicht, friedlich zusammenzuleben.

Inspiriert von seinen arabischen Studenten und Schülern beschließt der deutsche Soziologe und Journalist Henryk Balkow eines Tages, seine europäische Komfortzone zu verlassen. Er nimmt eine Einladung in den Libanon an. Der Rauch des Bürgerkriegs liegt noch in der Luft. Dutzende von Religionen, unterschiedliche kulturelle Gemeinschaften und Flüchtlinge leben hier irgendwie friedlich zusammen. Ein Pulverfass, das nicht explodiert. Ein Wunder?

Der Autor reist mit der Neugier eines Journalisten und dem Herzen eines Pädagogen. Jede Begegnung lässt das Puzzle des Friedens wachsen und klarer werden. Fremde werden zu Freunden. Durch Zufall trifft er über AirBnBs Einheimische, die ihn auf den Weg des Friedens mitnehmen und ihm auf dem Heimweg Denkanstöße geben. Vor allem gibt er ihnen das gute und hoffnungsvolle Gefühl, dass wir trotz aller Unterschiede auf der Welt alle ein und dasselbe wollen: Frieden.

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Samstag, 27.06.:

EINTRITT FREI

Üben, üben, üben - Å Øve

Regie: Laurens Pérol
Drehbuch: Laurens Pérol
Besetzung: Kornelia Melsæter, Fride Snipsøyr Holøs, Trine Eilertsen
Originaltitel: Å øve

FSK ab 6 freigegeben

Trine weigert sich zu fliegen. Als die 18 - Jährige Klimaaktivistin und talentierte Trompetenspielerin zu einem Vorspiel an das berühmte Opernhaus in Oslo eingeladen wird, bleiben ihr nur wenige Tage, um die 1500 km Entfernung von den einsamen Lofoten - Inseln bis zur Hauptstadt zurückzulegen. Um ihren Prinzipien treu zu bleiben entscheidet sich Trine zu trampen und auf die Hilfsbereitschaft von Fremden zu vertrauen. Allerdings stellt der Roadtrip durch Norwegens raue und schöne Landschaft Trines Leidenschaft für Musik und ihren Umweltschutz - Idealismus gehörig auf die Probe.

"Üben üben üben" ist eine sinnliche Erfahrung – für die Protagonistin wie für das Publikum. Mensch genießt die norwegischen Landschaften in all ihrer rauen Pracht, auch wenn Trine im Laufe ihrer Reise die visuellen Reize immer weniger wahrnimmt, sondern vor der Umwelt vielmehr in Behausungen flüchten muss.
Das Trompetenspiel ist jedoch eine Errungenschaft der Zivilisation und spricht vor allem Gefühle an, von denen sich Trine leiten lässt.

Der Film ist somit eine Ode an die Natur und ihre Gewalten, aber auch an die Musik und an die Heldinnen, die ihren Weg konsequent bis zu Ende beschreiten.

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