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Montag, den 11.12.2017:


19:30:
Lady Macbeth

19:30:
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Dieser eindringliche Doku rckt mit bislang unverffentlichten Aufnahmen den Menschen Whitney Houston in den Mittelpunkt.

Whitney - Can I Be Me

Grobritannien, USA 2017,
Regie: Nick Broomfield, Rudi Dolezal

Frei ab 6 Jahren,
105 Minuten
in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln


Weitere Vorstellungen sind geplant!


Whitney Houston definierte Pop-Musik neu und war dabei so erfolgreich wie kaum eine andere Knstlerin in den letzten 30 Jahren. Ihr tragischer Tod im Jahr 2012 wirft bis heute viele Fragen auf, die das Regie-Duo Nick Broomfield und Rudi Dolezal in dieser eindringlichen Dokumentation zu beantworten versucht. "Whitney - Can I be me" interessiert sich nicht fr die von der Musikindustrie erschaffene Kunstfigur oder das Etikett der "Popdiva". Stattdessen rcken bislang unverffentlichte Privataufnahmen den Menschen Whitney Houston in den Mittelpunkt. Und dieser - so die These - zerbrach letztlich an Fremdbestimmtheit, Rassismus und Homophobie.

Es ist der 11. Februar 2012. Aus einem Hotel in Beverly Hills geht ein Notruf ein. Hotelangestellte fanden kurz zuvor in der Badewanne einer Suite den leblosen Krper einer Frau. Spter knnen die eintreffenden Rettungskrfte nur noch deren Tod feststellen. Bei der Toten handelte es sich um niemand anderen als Whitney Houston, das Ausnahmetalent der amerikanischen Popmusik. Nicht nur die Musikwelt steht fortan unter Schock. Wie konnte es nur dazu kommen? Was waren die Hintergrnde fr dieses Unglck? Spielten vielleicht Drogen eine Rolle? Das dramatische Ende von Houstons viel zu kurzem Leben, die Popdiva starb mit 48 Jahren, stellen die Regisseure Nick Broomfield und Rudi Dolezal ganz bewusst an den Beginn ihrer sehr privaten Spurensuche, bei dem der Mensch und weniger der Superstar im Mittelpunkt steht. "Sie starb an gebrochenem Herzen" heit es gleich zu Beginn. Das mag zunchst etwas pathetisch klingen, trifft aber vermutlich einen wahren Kern.

Natrlich zitieren auch Broomfield und Dolezal die musikalische Erfolge Houstons, ihre weltweit ber 170 Millionen verkauften Alben und Singles, ihre Serie an Nummer-1-Hits und den Welterfolg "The Bodyguard". Dabei sind diese Stationen hier lediglich Fixpunkte, die dem Publikum als Erinnerungssttzen dienen sollen. Tatschlich nutzt "Whitney - Can I be me" die Musikkarriere der vielleicht grten Popknstlerin der letzten Jahrzehnte nur zur Rekapitulation eines aus den Medien bekannten Images. Es ist vielmehr der Blick dahinter, der diese Dokumentation so spannend und mitreiend macht.

Fr "Whitney - Can I be me" nutzte das Regie-Duo zudem bislang unverffentlichtes Material von ihrer letzten groen Welttournee 1999. Private Aufnahmen und Backstage-Mitschnitte belegen, dass Whitney bereits damals an ihre krperlichen wie psychischen Grenzen stie. Das Bild, das sich aus diesen vielen intimen Momenten und den Interviews ergibt, wirft kein gutes Licht auf die amerikanische Gesellschaft, den Houston-Clan und das Popbusiness. Hier zerbricht ein Mensch, vor unseren Augen. Was bleibt, ist seine Stimme!
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Weitere Vorstellungen sind geplant!
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