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Samstag, den 19.08.2017:


21:30:
Der wunderbare Garten der Bella Brown

21:45:
Small Town Killers

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Impressum

 
 
Weinen und lachen: Der israelische Regisseur Asaph Polonsky erzhlt in seinem Spielfilmdebt mit den Mitteln der Groteske von der Trauer eines Vaters um seinen Sohn.

Ein Tag wie kein anderer

Israel 2016,
Regie und Drehbuch: Asaph Polonsky

Frei ab 6 Jahren,
98 Minuten


Weitere Vorstellungen in Krze!


Krebs und Tod gehren kaum zu den klassischen Komdien-Stoffen. Dabei ist Humor allemal ein taugliches Mittel, mit tragischen Themen umzugehen. Wie gut das gelingen kann, zeigt der israelische Jungfilmer Asaph Polonsky. Ein Ehepaar hat den erwachsenen Sohn verloren. Whrend die Mutter die Trauer mit hastiger Rckkehr zur Normalitt bewltigen will, geht der Vater einen anderen Weg. Er hat die Cannabis-Vorrte des Verstorbenen entdeckt, womit sich dem notorischen Griesgram ganz neue Welten ffnen. Stimmige Figuren, starke Schauspieler sowie ein gutes Hndchen fr Situationskomik machen aus dem bitteren Stoff eine bewegende Tragikomdie der gelungenen Art.

"Wann wirkt das jetzt endlich?" raunzt Eyal den Nachbarsjungen an, der so freundlich war, ihm den ersten Joint seines Lebens zu drehen. Weil Eyal groe Sorgen hat, hofft er auf die beruhigende Wirkung von Cannabis. Der Stoff ist Premium-Qualitt. Sein Sohn bekam es als Schmerzmittel von den rzten im Hospiz. Nachdem der 25-Jhrige dem Krebsleiden erlegen, findet der Vater durch Zufall dessen Marihuana-Vorrat. Fr ihn der Strohhalm, seinen groen Schmerz ein wenig ertrglich zu machen. Vor dem erhofften Rausch sind jedoch einige Hrden zu nehmen.

Der alte Kauz und der junge Freak, diese Mischung sorgen fr reichlich Konfliktpotenzial und nicht minder viele Mglichkeiten fr lakonische Situationskomik. "Die Vermischung des Traumatischen mit dem Absurden", beschreibt Regisseur Asaph Polonsky sein Ziel, wobei er sich auf berzeugende Darsteller verlassen kann. Allen voran Shai Avivi, einer der erfolgreichsten Kabarettisten Israels, der den strrischen Griesgram derart feinfhlig gibt, dass die anfngliche Antipathie sich alsbald in verstndnisvolles Mitgefhl verwandelt. Ihm gelingt die heikle Balance der Gefhle perfekt, dem groen Schmerz folgt eine komische Szene als Ausgleich. So wird aus dem bitteren Stoff ber Krebs und Tod eine bewegende Tragikomdie der gelungenen Art. Humor erweist sich einmal mehr als taugliches Mittel, mit tragischen Themen umzugehen.

Autor: Dieter Owald
Mit freundlicher Genehmigung von
  • www.programmkino.de



  • Pressestimmen:

    "Ein Film zum Lachen und Weinen. Wunderschn."
    (NWZ Online)

    "Zaubert ein Lcheln auf das Gesicht."
    (Indiewire)

    "Wunderbar in Szene gesetzt."
    (The Hollywood Reporter)
     Offizielle Filmwebseite
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