Wir zeigen heute,
Freitag, den 21.02.2020:


16:00:
Das geheime Leben der Bume

17:00:
Parasite

18:00:
Enkel fr Anfnger

20:00:
Little Women

20:15:
Enkel fr Anfnger

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Der neue Film unter der Regie von Caroline Link bringt den Kinder- und Jugendbuchklassiker als berhrende Familiengeschichte auf die Kinoleinwand.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Deutschland 2019,
Regie: Caroline Link

Ohne Alterbeschrnkung,
119 Minuten,
Prdikat: besonders wertvoll


Pfeil Weitere Vorstellungen sind geplant!


Berlin, 1933: Anna Kemper ist neun Jahre alt und ein glckliches Kind, das seine Familie und sein Zuhause liebt. Bis auf einmal die Welt anfngt, sich zu ndern. Denn die Nationalsozialisten bernehmen das Land und als jdische Familie sind die Kempers in Deutschland bald nicht mehr sicher. Und so entschliet sich Annas Vater, in die Schweiz zu fliehen, um seine Frau, Anna und ihren Bruder spter nachzuholen. Als Anna ihr Zuhause verlsst, muss sie fast alles zurcklassen. Sogar ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, das sie ihrer Zugehfrau Hempi anvertraut. Hempi verspricht, auf das Kaninchen aufzupassen. Whrend Anna und ihre Familie immer wieder die Gefahr der Verfolgung durch die Nationalsozialisten spren, die sie weiterziehen lsst. Auf der Suche nach einem neuen sicheren Zuhause. Judith Kerr verffentlichte den autobiografischen Kinder- und Jugendbuchklassiker „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ im Jahr 1971. Das Buch gewann zahlreiche Preise und gehrt bis heute zum festen Lesekanon in vielen Schulen. Nun haben die Regisseurin Caroline Link und die Drehbuchautorin Anna Brggemann die Geschichte auf die groe Kinoleinwand gebracht. Gelungen ist ihnen und dem gesamten Team eine liebevolle, berhrende und mitreiende Verfilmung, die genau den Ton der Vorlage trifft und sowohl als Kinder- und Jugendfilm als auch als Familienfilm funktioniert. Die Hauptfigur Anna, die von der Neuentdeckung Riva Krymalowski mit hinreiend entwaffnender Offenheit verkrpert wird, schafft es, die kindliche Perspektive auf dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte konsequent durchzuhalten, ohne das Thema zu „verniedlichen“. Die konstante Bedrohung und Existenznot, die die Familie erfhrt, wird aus der Sicht eines Kindes erzhlt – und somit auch aus dessen Lebensrealitt. Und so gibt es neben vielen emotionalen Sequenzen auch heitere Momente, wenn Anna und ihr Bruder Max versuchen mssen, sich in der jeweils neuen Heimat zurechtzufinden und regelrechte Rituale des Ankommens und des Abschieds entwickeln. Ausstattung, Kostm und Maske sind exzellent, auch Kamera- und Tonarbeit stehen dem in nichts nach. Das Darstellerensemble, in dem Oliver Masucci, Carla Juri, Ursula Werner und Justus von Dohnanyi als Erwachsene ihre Rollen souvern spielen, berzeugt bis in die Nebenrollen, gerade auch im Zusammenspiel von Riva Krymalowki und Marinus Hohmann als ihr Bruder Max. „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ ist mehr als eine berhrende persnliche Geschichte eines kleinen Mdchens. Es ist eine universelle Geschichte ber Flucht und Verfolgung und der Suche nach einer Heimat und Sicherheit.

Quelle:
Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
  • www.fbw-filmbewertung.com


  •  Offizielle Filmwebseite
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