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Sonntag, den 15.12.2019:


17:30:
Mein Leben mit Amanda

17:30:
Das perfekte Geheimnis

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Maleficent: Mchte der Finsternis in 3D

20:00:
Pferde stehlen

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Der Dokumentarfilm erzhlt auf berhrende und inspirierende Weise von John und Molly Chester, die sich seit fast zehn Jahren in Kalifornien der kologischen Landwirtschaft verschrieben haben.

Unsere groe kleine Farm

USA 2018,
Regie: John Chester

Ohne Altersbeschrnkung,
92 Minuten
Prdikat: besonders wertvoll

Eintrittspreis: 7,50 Euro,
ermigt: 6,50 Euro,
Kulturticket: 4,50 Euro


Pfeil SA 14.12. um 15.30 Uhr

Pfeil DI 17.12. um 20.00 Uhr


Es war schon immer der groe Traum von Molly und John Chester, auf dem Land zu leben und eine eigene Farm zu haben. Lange Zeit lebten die Food-Bloggerin und der Naturfilmer jedoch mitten in der Grostadt L.A.. Als sie einen Hund namens Todd aus dem Tierheim holten, schien das Glck zunchst perfekt. Doch Todd bellte so laut, dass sich die Nachbarn beschwerten und Molly und John die Wohnung gekndigt wurde. Das war der Moment, wo beide entschieden, dass es an der Zeit ist, etwas in ihrem Leben zu ndern. Und so suchen sie sich Investoren und ein Stck Land. Was sie zunchst dort vorfanden, waren viele Probleme: Eine karge Landschaft, tote Erde, Reste von Monokultur. Und doch wollten Molly und John versuchen, dieses „verbrannte“ Stck Erde zu retten. Und daraus ein Paradies fr Pflanzen, Tiere und Menschen zu schaffen. Die Geschichte von Molly und John Chester beginnt im Jahr 2010. Der Dokumentarfilm "Unsere groe kleine Farm", bei dem John Chester selbst Regie fhrte, dokumentiert die Geschehnisse rund um die „Apricot Lane Farms“ auf anschauliche, spannende und vor allen Dingen inspirierende Art und Weise. Von den anfnglichen Planungen ber die ersten Rckschlge bis hin zu bahnbrechenden Erfolgen wird man als Zuschauer Teil eines ganzen Kosmos. Man kann dabei zusehen, wie Schwein Emma ihre 15 (!) Ferkel zur Welt bringt und sie sich mit dem Hahn Greasy einen eher ungewhnlichen Freund frs Leben sucht. Man ist dabei, wie die erste Obsternte fast vllig an die Vgel verloren geht, eine Schneckenplage die Bume beschdigt und Kojoten zu einer ernsthaften Gefahr fr die freilaufenden Hhner werden. Und man wird Zeuge davon, wie ein Land, das durch seine Ausbeutung fast zerstrt wurde, zu einer blhenden Oase des Lebens wird. Das alles ist nur mglich, weil Molly Chester, ihr Mann John und ihr hochmotiviertes und engagiertes Team eine groe Verbundenheit untereinander und zu dem Land, das sie bewirtschaften, haben. Diese vermittelt sich in jeder Einstellung dieses wunderschn fotografierten Films, in dem Molly und John glaubhaft und authentisch ihren Traum von einer besseren Welt leben. Am Ende des Films sagt John, dass „Apricot Lane Farms“ nicht der einzige Weg sei, um die Erde zu retten. Doch, und das macht "Unsere groe kleine Farm" in jeder Minute deutlich: Es ist ganz sicher ein richtiger und wichtiger Weg, der zeigt, dass der Mensch nur dann von der Erde leben kann, wenn er gleichzeitig alles versucht, um sie zu erhalten. Ein wunderschner Film - so inspirierend wie die Idee, von der er erzhlt.

Quelle:
Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
  • www.fbw-filmbewertung.com