Wir zeigen heute,
Montag, den 11.12.2017:


19:30:
Lady Macbeth

19:30:
Mord im Orient Express

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Impressum

 
 
Filmreihe "Kino Global":

Das grne Gold

Eindrucksvolle Doku ber die wachsende kommerzielle Nachfrage nach Anbauflchen fr den globalen Markt.

Schweden, Deutschland, Finnland 2016,
Regie und Drehbuch: Joakim Demmer

Ohne Altersbeschrnkung,
84 Minuten

Eintrittspreis: 7,50 Euro,
ermigt: 6,50 Euro,
Kulturticket: 4,50 Euro


Pfeil Nur am Mittwoch, 13. Dezember um 19.30 Uhr


Fruchtbares Ackerland gilt als das neue Gold, das grne Gold. Weltweit wchst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflchen fr den Weltmarkt. Eine der lukrativsten Spielflchen ist thiopien. Die Regierung hofft auf riesige Exporteinnahmen, weshalb sie Millionen Hektar des begehrten Ackerlandes an milliardenschwere auslndische Investoren verpachtet. Mit Konsequenzen fr die einheimische Bevlkerung: unzhlige Dorfbewohner und Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage. Hinzu kommt, dass Institutionen wie die EU oder die Weltbank an dieser Entwicklung nicht unschuldig sind. Mit ihren Entwicklungshilfe-Geldern spielen sie den Grounternehmen die Blle zu. Wer sich dem Landgrabbing in den Weg stellt, riskiert sein Leben.

"Das grne Gold" versinnbildlicht in nachdenklich stimmenden Bildern einen schier unfassbaren Widerspruch, den von Geldgier getriebenen Landnahmeprozess in einem Staat wie thiopien, in dem ber die Hlfte der Bevlkerung als unterernhrt gilt. Anstatt den fruchtbaren Boden den ansssigen Bauern oder Bewohnern zwecks Bewirtschaftung zur Verfgung zu stellen, verhkert die Regierung das eigene Land Stck um Stck. Es ist das Verdienst von Filmemacher Demmer, diese fatale Entwicklung in seiner Dokumentation ausfhrlich zu beleuchten und allumfassend darzustellen.

Regisseur Demmer beweist viel Mut und Willen zur Aufklrung, wenn er mit den Verantwortlichen das Gesprch sucht, auch mit Vertretern der Weltbank. Dass sich Demmer mit seinem Film aber auch immer wieder in erhebliche Gefahr brachte, beweist das Schicksal eines thiopischen Umweltjournalisten, den der Regisseur lange Zeit begleitete. Als die Regierung den investigativ arbeitenden Journalisten zwingen wollte eine Quelle offen zu legen, blieb ihm nichts andere brig, als das Land zu verlassen. Damit macht der Film wieder einmal deutlich, dass fragwrdig operierende und gewinnorientierte Regierungen alles dafr tun, um die Wahrheit vor der Bevlkerung zu verschleiern. Und um die vierte Gewalt im Staat - die Medien - mundtot zu machen.
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