Wir zeigen heute,
Mittwoch, den 12.12.2018:


19:30:
Wackersdorf

19:30:
Bohemian Rhapsody OmU

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Der Film zum Wochenende fr Toleranz:

Die Mitte der Welt

Andreas Steinhfels preisgekrnter Roman ist die Vorlage fr den herausragenden Coming-of-Age - Film von Jakob M. Erwa.

Deutschland / sterreich 2016,
Regie und Drehbuch: Jakob M. Erwa,
nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhfel

Frei ab 12 Jahren,
frei ab 6 Jahren in Elternbegleitung,
115 Minuten,
Prdikat: besonders wertvoll

Ermigt fr alle:
Nur 5,00 Euro Eintritt


Der Erffnungsfilm zum Wochenende fr Toleranz:

Pfeil HEUTE - Donnerstag, 19. April um 19.30 Uhr im Capitol


"Das bin ich, ein ganz normales Landei. Vielleicht ein bisschen schwuler als andere. Aber sonst Standard-Ausstattung." So stellt sich der siebzehnjhrige Phil als Ich-Erzhler dem Publikum vor. Ein frhlicher Teenager, der sich prima mit seiner Zwillingsschwester Dianne und noch besser mit der besten Freundin Kat versteht. Als er aus dem Sommercamp ins traute Heim, eine Art Villa Kunterbunt im biederen Spieer-Viertel, zurckkehrt, sieht er nicht nur den Wald durch einen Sturm verwstet, auch der Familiensegen hngt berraschend schief: Die alleinerziehende Mama und seine Schwester reden pltzlich kein Wort mehr miteinander. Den Grund fr die emotionale Eiszeit kann sich Phil nicht recht erklren. Dann taucht ein neuer Schler namens Nicholas auf. Phil ist hellauf begeistert, leider jedoch ziemlich schchtern. Aber das Objekt der Begierde geht lssig zur gekonnten Flirtoffensive ber. Um leidenschaftliche Erfahrungen reicher, radelt Phil fortan freihndig nach Hause. Endlich die ganz groe Liebe? Oder vielleicht doch eine schne Illusion?

Dank einem Kaleidoskop quirliger Figuren samt ihrer spannenden Geheimnisse gelang es dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhfel zum Bestseller zu avancieren. Dass diese schwule Coming-of-Age-Geschichte ohne gngiges Coming-Out-Drama auskommt, macht sie umso strker. Das Koordinatensystem hat sich verndert: Die sexuelle Orientierung der Liebeswtigen ist lngst nicht mehr Thema, Akzeptanz gilt als Normalfall gesetzt. „Schn wr’s!“, mag mancher da einwenden. Und doch ist gerade diese selbstverstndliche Prsentation des Andersseins eine groartige Ohrfeige fr jede Form von Homophobie – ob latent in Form von blden Sprchen oder als heimtckische Gewalttat. Welch schner Triumph, dass diese Ode an das Unangepasstsein es sogar auf das Filmfestival Moskau geschafft hat: Nicht irgendwo versteckt, sondern mitten im Wettbewerb.

Autor: Dieter Owald
Mit freundlicher Genehmigung von
  • www.programmkino.de
  •  Offizielle Filmwebseite
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