Wir zeigen heute,
Freitag, den 03.09.2010:


20:00 Capitol 1:
Männer al dente

20:00 Capitol 2:
Me too - Wer will schon normal sein?

22:00 Capitol 2:
Kleine Wunder in Athen

22:15 Capitol 1:
vincent will meer

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Impressum

Me too - Wer will schon normal sein?


Spanien 2009
Regie: Antonio Naharro, Álvaro Pastor

Frei ab 6 Jahren,
103 Minuten




Pfeil DO 2.9. bis MO 6.9. täglich um 20.00 Uhr












Sevilla, Spanien. Daniel, 34, ist mit dem Down-Syndrom auf die Welt gekommen, doch was die Intelligenz betrifft, ist er heller als viele andere. Er wird sogar einen Universitätsabschluss erreichen. Deshalb kann einer Anstellung in einer Behörde, Abteilung Behindertenhilfe, nichts im Wege stehen.
Mit den Kolleginnen kommt er glänzend aus, besonders mit Laura. Diese hat wegen einer Untat ihres Vaters die Familie verlassen und fühlt sich auch so. Andererseits ist sie trotzdem oft fröhlich, wild, sexuell nicht wählerisch, gegenüber Daniel freundschaftlich gesinnt.
Die beiden verbringen auch Zeit miteinander beim Spazierengehen oder in der Disco – aber wegen Daniels Down-Syndrom ist die Kluft doch unüberbrückbar. Lange, behutsam und glaubhaft geht das prima. Aber es kann nicht ausbleiben, dass Daniel sich in die Frau verliebt.

Der Gau ist eingetreten. Wie soll es nun weitergehen?
Laura erfüllt Daniels sehnlichsten Wunsch, doch das Einschlagen verschiedener Wege ist dann doch unausbleiblich.

Es gibt zwei, drei Handlungs-Nebenstränge wie die Tanzgruppe der Behinderten oder Luisas und Pedros Flucht aus Liebe. Aber getragen wird der Film ganz und gar von der liebevollen wenn auch äußerst problematischen Beziehung zwischen Laura und Daniel. Es war durchaus nicht unwichtig, ein solch heikles Thema einmal aufzugreifen und es so ruhig, taktvoll, einsichtig und überzeugend abzuhandeln wie hier. Wie Lauras gebremste Hingabe und Daniels seelischer Schmerz dargeboten wird, nötigt Interesse und Mitgefühl ab. Ein Bravo den Drehbuchautoren und Regisseuren Alvaro Pastor und Antonio Naharro.


Sicherlich hätte „Me Too“ nicht so gut werden können, wenn Lola Dneñas (Laura) und Pablo Pineda (Daniel) das nicht so wirklichkeitsnah und beinahe unübertroffen dargestellt hätten. Pablo Pineda ist tatsächlich ein Down-Syndromler und tritt auf, als wäre er sein Leben lang nichts anderes gewesen als ein ausgezeichneter Filmschauspieler. Über Lola Dneñas braucht sowieso kein Lob mehr gesungen werden. Sie ist eine in Spanien berühmte Pedro-Almodóvar-Darstellerin und bei diesem Thema überwältigend. Kein Wunder, dass beide für ihre Rollen schon mit Preisen ausgezeichnet wurden.


http://www.movienetfilm.de/metoo/index.php

Gefühlvolle Liebesgeschichte zwischen einem hoch talentierten Mann mit Down Syndrom und seiner "normalen" Arbeitskollegin: Großes Gefühlskino aus Spanien, bewegend und ehrlich, ohne kitschig zu sein!


Männer im Wasser

Deutschland/Schweden 2009
Regie: Måns Herngren

Ohne Altersbeschränkung,
102 Minuten


Pfeil Fester Termin: Ab 9. September im Capitol Kino



Fredrik, arbeitsloser Redakteur und ambitionierter Freizeit-Sportler, steckt tief in der Midlife-Crisis. Seine Ehe liegt in Scherben, seine Frau will die aufmüpfige Teenager-Tochter bei ihm abladen, um ihrer Karriere nachzugehen und nach einer katastrophalen Niederlage ist es auch noch um die Zukunft seines heiß geliebten Hockeyteams schlecht bestellt. Eine neue Herausforderung muss her! Aus einer Schnapsidee heraus eröffnet sich für Fredrik ein neues Betätigungsfeld: Synchronschwimmen. Zuerst glauben die Jungs aus seinem alten Hockey-Team an einen schlechten Scherz, aber Fredrik leistet harte Überzeugungsarbeit. Und nicht nur das: Kaum sind alle mit im Boot, träumt Fredrik, typisch Mann, auch gleich von der Teilnahme an den Synchronschwimm-Weltmeisterschaften in Berlin – als Schwedens offizielles männliches Team. Das Projekt unter dem Motto „Go for Gold“ hat nur einen kleinen Schönheitsfehler – die Truppe hat keinen blassen Schimmer vom Synchronschwimmen...

Mit einer Mischung aus ungezwungenem Humor und erfrischenden Charakteren inszenierte Regisseur Måns Herngren MÄNNER IM WASSER mit leichter Hand und verliert dennoch nie an Tiefe. Fredrik, ein Vater auf Selbstfindungskurs, erfährt erst im Halt durch Familie und Freundschaft, dass das Leben kein Einzelzeitfahren ist, sondern nur als Teamsport funktioniert. MÄNNER IM WASSER - eine synchrone Komödie über Männerfreundschaften in der Midlife-Crisis, Diskriminierung im Wasser und verzwickte Familienbeziehungen.

http://maenner-im-wasser.pandorafilm.de/


The Doors: When You Are Strange


USA 2009
Regie: Tom DiCillo

Freigegeben ab 12 Jahren
88 Minuten


Pfeil Fester Termin: Ab 9. September im Capitol Kino



Kaum eine Band hat das Aufbegehren einer jungen Generation so verkörpert wie The Doors. Ihre unverwechselbaren Sounds, ihr Wille zu bedingungsloser künstlerischer Freiheit, ihr Hang zu den dunklen Seiten der Seele und Jim Morrisons Exzesse inspirierten Generationen von Jugendlichen: cool, rebellisch, unsterblich. Fast 40 Jahre nach dem Tod des charismatischen Rock-Poeten Jim Morrison hat die Band nichts von Ihrer Faszination eingebüßt. Mit den bisher ungezeigten Kurzfilmen von Morrison und noch nie gesehenem Archivmaterial, das die Doors auf der Bühne, hinter der Bühne und in privaten Momenten zeigte, lässt der preisgekrönte Regisseur Tom DiCillo den Mythos „Doors“ wieder aufleben. Erzähler dieser einzigartigen Geschichte der Popkultur ist der Schauspieler Johnny Depp.

THE DOORS: WHEN YOU’RE STRANGE ist die erste Kino-Dokumentation über The Doors. Sie erzählt die Geschichte der Band von den Anfängen am Strand von Venice Beach 1965 über die sechs Studioalben (allesamt Meilensteine der Popmusik) bis zu Jim Morrisons Tod im Jahr 1971. Um die Wahrheit vom Mythos zu unterscheiden, verzichtet Tom DiCillo – Kultregisseur („Living in Oblivion“) und Kameravirtuose („Stranger than Paradise“) – auf Schauspieler und verlässt sich allein auf das Archivmaterial. Dieses aber ist bereits so intim und dramatisch, dass Sprecher Johnny Depp kommentiert: „Das hypnotisierende, bisher unveröffentlichte Material von Jim, John, Ray und Robby zu sehen, hat mir das Gefühl gegeben, das alles noch einmal durch ihre Augen zu erleben.“

http://www.whenyourestrange.de/


Das Konzert

Frankreich/Belgien/Italien 2009
Regie: Radu Mihaileanu

Ohne Altersbeschränkung,
122 Minuten


Pfeil Ab 16. September täglich im Capitol Kino






Andreï Filipov (ALEXEÏ GUSKOV) galt einst als Wunderknabe, als Dirigent des legendären Bolschoi-Orchesters feierte er Triumphe. Inzwischen ist er 50 Jahre alt und arbeitet immer noch am selben Haus – mittlerweile jedoch als Putzmann. Seine Weigerung während des kommunistischen Regimes – „Zionisten sind Volksfeinde!“ – jüdische Mitmusiker zu entlassen, hat ihn den Posten gekostet – und auch seinem besten Freund, dem Cellisten Sacha Grossman (DMITRI NAZAROV).



Seit jenen Tagen trinkt Andreï und ihn plagen Depressionen. Am schlimmsten sind aber die ewigen Demütigungen des Direktors, eines bornierten Apparatschiks, der seinem Ex-Star immer wieder höhnisch verspricht, ihn und sein Orchester demnächst zu reaktivieren. Da fällt ihm eines Tages, während er das Büro seines Chefs reinigt, zufällig ein Fax des Pariser Théâtre du Châtelet in die Hände. Der dortige Direktor Olivier Morne Duplessis (FRANÇOIS BERLÉAND) sucht händeringend Ersatz für die indisponierten Philharmoniker aus San Francisco.

Deswegen fragt Duplessis beim Bolschoi-Orchester nach, ob dieses Interesse und Zeit hätte einzuspringen. Kurzentschlossen steckt Andreï das Fax ein und löscht die dazugehörige E-Mail. Er beschließt, das Orchester in alter Besetzung wieder aufleben zu lassen und an Stelle des jetzigen in der französischen Metropole zu spielen. Ein schwieriges Unterfangen, denn die Ex-Kollegen, sind in alle Winde zerstreut, arbeiten inzwischen als Möbelpacker, Taxifahrer, Straßenmusiker, Handyverkäufer und Flohmarkthändler – ja einer liefert sogar die Soundeffekte für Pornofilme.
An der Seine bereitet man sich unterdessen fieberhaft darauf vor, das legendäre Orchester zu empfangen. Es gilt vor allem, die französische Geigerin Anne-Marie Jacquet (MÉLANIE LAURENT) zu kontaktieren.
Andreï hat für seine Teilnahme nämlich eine Bedingung gestellt: Das junge Talent soll ein Solo beim Auftritt des Orchesters spielen. Derweilen macht sich die wilde Truppe auf den Weg in den Westen, eine Reise mit höchst ungewissem Ausgang


http://www.konzert-derfilm.de/


Kino mal anders:

Wir organisieren für Sie:
  • Kindergeburtstag im Capitol Kino feiern
  • Sondervorstellungen für Unternehmen und Privatpersonen
  • Betriebsfeiern mal anders - im Kino!
  • Sondervorstellungen für Schulklassen
  • Brunch im Capitol Kino
  • Produktpräsentationen
  • Gemeinsame Events - zum Beispiel Filmnächte oder Filmreihen.

Interesse? - Nähere Infos auf Wunsch, schicken Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns im Kinobüro an: 05542 – 71864.


Kinokarten online reservieren

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Um nähere Informationen zum Inhalt des Films zu bekommen, klicken Sie bitte den Filmtitel an.


Micmacs - Uns gehört Paris!

Frankreich 2009,
Regie: Jean-Pierre Jeunet

Frei ab 12 Jahren,
104 Minuten
Prädikat: besonders wertvoll




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Eines Abends tritt Bazil (Dany Boon) vor die Tür seiner Pariser Videothek – nur um eine verirrte Pistolenkugel in den Kopf zu bekommen. Dumme Sache, aber nicht unbedingt tödlich, entscheiden die Ärzte und entlassen Bazil aus dem Krankenhaus – mit Kugel im Kopf, aber ohne Job und Wohnung steht er auf der Straße. Doch das Glück lässt nicht lange auf sich warten: Bazil trifft auf den kauzigen Canaille (Jean-Pierre Marielle), der mit einer Gruppe wunderlicher Außenseiter zusammenlebt. Bei dieser skurrilen Familie findet Bazil ein neues Zuhause und taucht unter in eine Welt voller magischer Momente mitten in einem unbekannten Paris. Vor allem die biegsame Mademoiselle Kautschuk (Julie Ferrier) weckt Bazils Interesse und erobert schnell sein Herz. Doch es wird noch eine Weile dauern bis beide zusammen kommen. Zunächst muss Bazil noch eine Mission erfüllen...


Nach „Delicatessen“ und „Amélie“ entführt uns Jean-Pierre Jeunet erneut in sein filmisches Universum und lässt uns auf Frankreichs populärsten Star treffen: Dany Boon. Jeunet (César- und fünffach Oscar-nominiert für „Die fabelhafte Welt der Amélie“, „Mathilde – Eine große Liebe“) nimmt die Zuschauer mit in eine Welt voller Poesie und liebevoll-skurriler Charaktere. Neben bekannten Jeunet-Darstellern wie Dominique Pinon („Die fabelhafte Welt der Amélie“, „Delikatessen“) und Yolande Moreau („Paris, je t`aime“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“) steht der neue französische Superstar Dany Boon („Willkommen bei den Sch`tis“) zum ersten Mal für Jeunet vor der Kamera. Ihm zur Seite steht die wunderbare Julie Ferrier („So ist Paris") als biegsame Mademoiselle Kautschuk.

http://www.micmacs.kinowelt.de

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